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Verbesserte Qualität der Steuergeräte-Software
- Hardware-in-the-Loop-Simulation vermeidet Rückrufaktionen und Imageverlust
- Weniger Prototypen, weniger Testfahrten, weniger Kosten
- Umfassendere und systematischere Tests in kürzerer Zeit
- Höhere Qualität, geringere Risiken
- Sicherer Produktionsstart mit geringerem Ressourceneinsatz
Warum testet man Steuergeräte mit Hilfe der Hardware-in-the-Loop-Simulation?
Umfangreiche Tests der eingebetteten Elektronik sind heute notwendiger denn je, da Komplexität und Umfang der Software mit atemberaubender Geschwindigkeit zunehmen. Angesichts dieser Tatsache lässt sich der Gefahr eines Rückrufes vom Markt nur mit rigorosen Null-Fehler-Strategien begegnen. Der Steuergeräte-Test wird daher für viele Hersteller und Zulieferer von Nutzfahrzeugen zur Schlüsselphase des Entwicklungsprozesses. Allerdings sind reale Testfahrten kostenintensiv. Genauso schwer wiegt die Tatsache, dass die notwendigen Fahrzeugprototypen oft noch fehlen und sich die Tests deshalb verzögern. Dies widerspricht dem Prinzip des Simultaneous Engineering, das die Parallelisierung von Entwicklungsprozessen fordert. Das oben beschriebene Szenario ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einer ganzen Liste von Nachteilen realer Testfahrten. Neben den Abhängigkeiten von Witterung und Fahrzeugprototypen ist es Unvollständigkeit, die den Testingenieuren zu schaffen machen; ganz zu schweigen von dem immensen Kosten- und Zeitaufwand. Die Lösung: virtuelle Testfahrten in einer Hardware-in-the-Loop-Simulationsumgebung.Virtuelle Testfahrten
Fast alle Hersteller und -zulieferer von Nutzfahrzeugen setzen heute auf Hardware-in-the-Loop-Simulation. Dabei wird das Steuergerät nicht im realen Fahrzeug getestet, sondern mit einem Simulator verbunden. Virtuelle Testfahrten können durchgeführt werden, lange bevor der erste Fahrzeugprototyp verfügbar ist, was enorme Zeit- und Kosteneinsparungen bedeutet. Zudem meistert der Simulator auch Testfahrten jenseits der Grenzbereiche, die mit realen Fahrzeugen noch möglich sind. Die Tests sind reproduzierbar und können automatisiert werden (Lights-out-Tests). Abschließende Tests können dann im realen Fahrzeug vorgenommen werden.Virtuelle Testfahrten stellen sehr hohe Anforderungen an den Simulator, da er mit komplexen Systemmodellen wie dem Motor oder sogar dem gesamten Fahrzeug umgehen muss. Echtzeitfähigkeit ist dabei obligatorisch. Es müssen Sensorsignale generiert werden, die in der Realität unglaublich komplex sind und daher eine große Herausforderung für den Simulator darstellen. Für all diese hohen Anforderungen bietet Ihnen dSPACE herausragende Lösungen – Sie greifen somit auf unser kontinuierlich gewachsenes Know-how in der Entwicklung von Simulatoren zu.

