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Egal ob im gesamten Entwicklungsprozess oder in einzelnen Phasen – dSPACE bietet für jedes Szenario eine passende Lösung für ein effektives Arbeiten:

Frühe Simulation von Konzeptideen

Typischerweise werden Konzeptideen frühzeitig mittels Simulation auf dem PC bewertet. Dazu sind neben dem Funktionsmodell passende Streckenmodelle erforderlich. Zur Nachbildung des Fahrzeugverhaltens, der Straße und des Umgebungsverkehrs stehen dafür in Form der Toolsuite dSPACE Automotive Simulation Models (ASM) geeignete Modelle zur Verfügung. Die Simulation kann dabei auf realen Straßenverläufen beruhen. Zur Bereitstellung des elektronischen Horizontes steht das dSPACE ADAS RP Blockset (NAVTEQ Interface) zur Verfügung. MotionDesk ergänzt die dSPACE-Werkzeugkette und visualisiert die Bewegungen mechanischer Objekte in einer 3D-Welt.

Funktionsentwicklung im Fahrzeug

Neben der reinen Simulation ist es wichtig, Fahrerassistenzfunktionen im Fahrzeug erlebbar zu machen und Änderungen am Algorithmus unmittelbar im Fahrzeug umsetzen zu können. Mit den flexiblen dSPACE Prototyping-Systemen lassen sich die Reglerentwürfe modellbasiert so lange optimieren, bis sie exakt den Anforderungen entsprechen. Entwürfe werden automatisch aus dem Blockdiagramm auf dem System implementiert und in Echtzeit berechnet. Die MicroAutoBox II mit zusätzlich integriertem Embedded-PC ermöglicht zudem, direkt auf der MicroAutoBox den elektronischen Horizont basierend auf digitalen Straßenkarten zu berechnen und Videodaten vorzuverarbeiten. Der Anschluss von HMIs und die Umsetzung von WLAN- oder Mobilfunk-Anwendungen sind darüber ebenfalls möglich.
Zur Ankopplung von entsprechenden Spezialwerkzeugen stehen dedizierte Blocksets zur Verfügung, zum Beispiel zur Bereitstellung des Elektronischen Horizontes das dSPACE ADAS RP Blockset (NAVTEQ Interface) und das ADASIS v2 HR Blockset, sowie zur Ankopplung von EB ADTF Assist das dSPACE ADTF Blockset. Die Anbindung von Sensoren und Aktoren über serielle Schnittstellen wie SPI oder I2C ist über das Programmable Generic Interface möglich.

Automatische Seriencode-Generierung

Bei der Seriencode-Generierung mit dSPACE TargetLink® werden die spezifizierten Funktionen in Serien-C-Code überführt und anschließend auf dem Steuergerät implementiert. Dies reduziert die Codierungs- und Entwicklungszeiten erheblich und verbessert gleichzeitig die Qualität des Seriencodes. Um Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, greifen moderne Fahrerassistenzsysteme autonom in die Längs- und Querführung des Fahrzeugs ein. Sie stellen somit ein sicherheitsrelevantes elektronisches System dar. Der TÜV SÜD hat die Eignung von TargetLink für die Entwicklung sicherheitsrelevanter Systeme bestätigt.

HIL-Test

Die Vielschichtigkeit moderner Steuergeräte-Software erfordert gründliche Steuergerätetests. Die Simulationssoftware und -hardware von dSPACE deckt alle denkbaren Testszenarien ab, angefangen bei Tests einzelner Steuergeräte bis hin zu Integrationstests ganzer Steuergeräte-Verbunde. Für den HIL Test sind passende Streckenmodelle erforderlich. Die Toolsuite dSPACE Automotive Simulation Models (ASM) stellt auch hier zur Nachbildung des Fahrzeugverhaltens, der Straße und des Umgebungsverkehrs geeignete Modelle zur Verfügung. Die HIL-Simulation kann dabei auf realen Straßenverläufen beruhen. Zur Bereitstellung des elektronischen Horizontes steht das dSPACE ADAS RP Blockset (NAVTEQ Interface) zur Verfügung. Zudem ist die Kopplung vom HIL-Simulator mit EB Assist ADTF über das dSPACE ADTF Blockset einfach und schnell möglich.
Zur Emulation von Sensordaten, zum Beispiel von dem direkt im zu testenden Steuergerät verbauten Drehraten-Sensor, dient das Programmable Generic Interface.
 

Ethernet-Schnittstellen

Zur Entwicklung und zum Test von Steuergeräten im Fahrerassistenzbereich ist die Kopplung der dSPACE Echtzeitplattformen mit Fremdsystemen über Ethernet zunehmend relevant. Leistungsfähige Optionen für verschiedene Anwendungsbereiche stehen dafür zur Verfügung (Ethernet-Schnittstellen-Übersicht).

GPS Interfaces

Zum Anschluss von GPS-Sensoren stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Die Beispielimplementierung Receiving GPS Data with the MicroAutoBox zeigt den Empfang von GPS-Daten auf der MicroAutoBox über das Protokoll NMEA-0183. CAN-basierte GPS-Sensoren können in ähnlicher Weise angeschlossen werden. Der Anschluss von entsprechenden USB-Geräten ist über die MicroAutoBox II mit zusätzlich integriertem Embedded-PC möglich.