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Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen unter Einbeziehung von Umgebungssensoren
Neue intelligente Fahrerassistenzsysteme (FAS) erfassen die Fahrzeugumgebung mit Sensoren wie Video, Radar oder Lidar. Bei der Funktionsentwicklung von FAS mit Rapid-Control-Prototyping (RCP)-Systemen im Fahrzeug ist es erforderlich, die Sensordaten vorzuverarbeiten, zu fusionieren und zeitsynchron mit anderen Messgrößen aufzuzeichnen.
Bei der Funktionsabsicherung von FAS-Steuergeräten mit Hilfe von Hardware-in-the-Loop (HIL)-Simulatoren besteht der Bedarf, zuvor real aufgezeichnete Sensordaten einzubinden und virtuelle Testfahrten im Labor durchzuführen.
Das von der Audi Electronics Venture GmbH entwickelte EB Assist ADTF (Automotive Data and Time‑Triggered Framework) ist ein etabliertes Werkzeug in diesem Umfeld, das über den UDP/IP-basierten ADTF Message Bus eine elegante Möglichkeit bereitstellt, mehrere Systeme zu verkoppeln. Mit dem neuen ADTF-Blockset von dSPACE wird über diesen ADTF Message Bus eine bidirektionale Kommunikation mit geringer Latenz zwischen dSPACE-Echtzeitsystemen und EB Assist ADTF realisiert. Voraussetzungen für den Einsatz des dSPACE ADTF Blocksets sind neben der für eine Ethernet-Verbindung notwendigen Hard- und Software das dSPACE Release 6.5 und die EB Assist ADTF Version 2.4 oder höher.

