SystemDesk® Simulation Module

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Frühe Verifikation automotiver Software-Architekturen
  • Offline-Simulation einzelner Software-Komponenten und komplexer Software-Architekturen
  • Offline-Simulation von Steuergeräte-Verbunden und Bussimulation
  • Software-in-the-Loop- und Processor-in-the-Loop-Simulation
  • Basis-Software-Emulation
  • Testautomatisierung über COM-Schnittstelle
  • XCP-on-Ethernet-Schnittstelle in virtuellen Steuergeräten
  • Grafische Visualisierung von Messdaten
Anwendungsbereiche
Das SystemDesk Simulation Module erlaubt die PC-basierte Offline-Simulation im Software-in-the-Loop- (SIL) und Processor-in-the-Loop (PIL)-Modus. Sie können sowohl eine einzelne Software-Komponente (SWC) mit mehreren Funktionen simulieren als auch komplexe Software-Architekturen einschließlich mehrerer verbundener SWCs. Neben der Simulation auf Architekturebene ist es möglich, ein einzelnes Steuergeräte-Modell oder ein ganzes Systemmodell mit verschiedenen Steuergeräten zu simulieren einschließlich der Simulation einer spezifischen Buskommunikation. Die Simulation ist möglich, sobald die Implementierung mit C-Code verfügbar ist.
 
Vorteile
In SystemDesk können nicht nur Software-Architekturen und Systeme modelliert werden, sondern auch ihr Gesamtverhalten lässt sich simulieren. Einzelne SWCs oder Steuergeräte-Verbunde können in einer frühen Entwicklungsphase verifiziert werden, was Zeit und Kosten spart. Für eine grobe Abschätzung der Busbelegung werden Effekte wie Arbitrierung oder Buskapazitäten simuliert. Teile der Basis-Software, die für die Simulation notwendig ist, lassen sich emulieren. Zudem können SIL- und PIL-Simulation zur Verifikation eingesetzt werden.
Über integrierte Scripting-Optionen oder die COM-basierte Automatisierungsschnittstelle lassen sich alle Simulationsoptionen von SystemDesk steuern. So können Sie die Simulation in Ihre Test- und Entwicklungsprozesse integrieren und Tests automatisiert durchführen, zum Beispiel mit Python-basierten Skripten.
 
Experimentierung
SystemDesk bietet Experimentoptionen wie die Anzeige gemessener Daten oder die Generierung von Signalen zu Stimulationszwecken. Bei der Definition von Mess-, Applikations- oder Stimulusvariablen können nicht nur die in SystemDesk modellierten Variablen ausgewählt werden, sondern auch interne Variablen. Diese müssen in einer ASAP2-Datei spezifiziert werden, die für eine Software-Komponente importiert wurde. Das SystemDesk Simulationsmodul verfügt auch über eine XCP-Schnittstelle. Die virtuelle Verarbeitungseinheit eines in SystemDesk modellierten Steuergeräts beinhaltet einen XCP-Service, auf den über externe Tools mit Hilfe XCP on Ethernet zugegriffen werden kann. Das heißt, Zugriff und Applikation von Mess- und Applikationsdaten sind zur Laufzeit mit einem Tool wie dSPACE ControlDesk® Next Generation mit Hilfe der ASAP2-Datei möglich, die mit SystemDesk nach der RTE-Generierung erzeugt wird. Zudem können virtuelle Steuergeräte (VECUs), die in SystemDesk modelliert wurden, mit Simulink-Streckenmodellen außerhalb von SystemDesk verbunden werden. Das daraus entstehende Simulationssystem kann nur mit Hilfe des dSPACE Experimentierwerkzeugs ControlDesk Next Generation getestet werden.